Kurzgeschichtenpreis 2009

Anlässlich der Jahrestagung Historica vom 13. bis 15. November 2009 in Hamburg Bergedorf schrieb der Autorenkreis Quo Vadis seinen zweiten Kurzgeschichten-Wettbewerb aus:

Quo Vadis-Kurzgeschichtenpreis 2009 zum Thema „Sternstunden“

Das Thema ist angelehnt an Stefan Zweigs Sammlung von historischen Begebenheiten, deren Auswirkungen die Geschichte der Menschheit verändert haben.
Die Jury setzte sich aus Quo Vadis-Mitgliedern zusammen: Angelina Bauer, Kathrin Lange, Alessa Schmelzer und Barbara Zoeke. Sie wählten die drei besten Texte aus über 300 Einsendungen.

Am 13. November 2009 fand die Preisverleihung im Sternsaal des Bergedorfer Schlosses statt. Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister, den Schlossherrn und die Quo Vadis-Sprecher, hielt Kathrin Lange für jeden der Gewinner eine Laudaio. Das Publikum konnte dann die Lesungen der Siegertexte genießen.

 

Kurzgeschichtenpreisv.l.n.r.: Anne Bentkanp, Kathrin Lange, Alf Leue, Angelina Bauer, Eva Wodarz-Eichner, Titus Müller

 

Die Gewinner

1. Preis: Eva Wodarz-Eichner (Wiesbaden) mit ”Freiheit, schöner Götterfunken”
2. Preis: Alf Leue (Schweden) mit “Aristoteles”
3. Preis: Anne Bentkamp (Lübeck) mit “Eine Uhr für Dürer”

 

Nominiert unter den 10 besten Texten aus 300 waren außerdem (alphab. Reihenfolge):

Margot S. Baumann (Kappelen, Schweiz) mit “By a lady”
Elke Bockamp (Duisburg) mit “Aufbruch”
Johannes Groschupf (Berlin) mit “Marseillaise der Herzen”
Marianne Jabs (Johanne Jakobian / Berlin) mit “Eine Chance für Ludwig”
Mary Lange (Berlin) mit “Vom Leben gezeichnet”
Matthias Lüttin (Frankfurt/M.) mit “Das geheime Gemälde”
Gabriela Uhde (Schorndorf) mit “Anna Barbaras Wut”


Teilnahmebedingungen für 2009:

Es werden bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten in deutscher Sprache gesucht, die sich mit einer historischen Persönlichkeit befassen. Dabei sollen kurze Episoden aus dem Leben der historischen Figur szenisch erzählt werden. Nicht gesucht sind inhaltliche Zusammenfassungen des gesamten Lebens. Als Vorbild für die Art der Texte gilt „Sternstunden der Menschheit“ von Stefan Zweig.
Dabei ist es egal, in welcher Epoche die Kurzgeschichte spielt. Von der Steinzeit über die Antike und das Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert – alles ist erlaubt, sofern die anderen Vorgaben umgesetzt werden.
Aus den Einsendungen wird eine Bestenliste erstellt (Plätze 10 bis 1). Sämtliche auf dieser Rangliste platzierten AutorInnen werden bis zum 31. Oktober 2009 zur Feier der Preisverleihung eingeladen. Für die ersten drei Plätze werden folgende Preise ausgeschrieben:

1. Platz:           Honorierte Veröffentlichung (400 Euro) in einem Sammelband im Aufbau-Verlag
zusammen mit renommierten Autoren des Genres (u.a. Tanja Kinkel, Wolf Serno und Helga Glaesener).
2. Platz:           300 Euro und ein Jahresabo der P.M. History
3. Platz:           200 Euro und ein Jahresabo der Federwelt

Die Gewinner der ersten drei Plätze werden telefonisch benachrichtigt. Die Preise können nur persönlich in Empfang genommen werden.
Die Entscheidung der Jury (Mitglieder des Autorenkreises Quo Vadis) ist nicht anfechtbar.

Einsendeschluss: 30. Juni 2009 (Datum des Poststempels)

Details: Der Umfang der maschinenschriftlich einzureichenden Texte darf höchstens 5 Normseiten betragen (30 Zeilen pro Seite, 60 Anschläge pro Zeile); längere Beiträge werden nicht berücksichtigt. Bitte reichen Sie die Beiträge in vierfacher Ausfertigung ein – die Seite jeweils mit einem Codewort gekennzeichnet – und fügen Sie ihren Namen und Ihre Adresse in einem gesonderten Umschlag bei, der ebenfalls mit dem Codewort gekennzeichnet ist. Eingangsbestätigungen und Rücksendungen können leider nicht erfolgen.

Einsendeadresse: Kathrin Lange, Bahnhofstr. 17, 31185 Söhlde.

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