„Botschafter für das Kölner Stadtarchiv“

Empfang im historischen Rathaus der Stadt Köln: Die Autoren des Quo Vadis-Gemeinschaftsromans „Die vierte Zeugin“ stellten ihren Roman der Presse und den Sponsoren der Stiftung Stadtgedächtnis vor.

Der Hansasaal des Kölner Rathauses ist ein Zeugnis alter gotischer Saalbaukunst. Skulpturenschmuck der neun guten Helden schmückt die einstige Tagungsstätte der Hanse. „Nur zu besonderen Gelegenheiten öffnen sich seine Türen“, so der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters in seiner Ansprache. Am Freitag, den 28. September, empfing er Quo Vadis-Autoren, Pressevertreter und Sponsoren der Stiftung Stadtgedächtnis im historischen Festsaal, um ein besonderes Buch zu präsentieren. „Mit dem Historischen Roman ‚Die vierte Zeugin‘ haben Sie sich in kreativer Weise für die Arbeit der Stiftung Stadtgedächtnis eingesetzt. Dank Ihrer Hilfe konnte eine Urkunde aus dem 16. Jahrhundert restauriert werden, die für Sie die Basis für einen spannenden Roman bildet. Sie sind Botschafter für das Kölner Stadtarchiv“, freute sich OB Roters, der die Gelegenheit nutzte, auch den neuen Schirmherrn der Stiftung vorzustellen. Bundespräsident Joachim Gauck wird dieses Ehrenamt in Zukunft übernehmen.

Heike Koschyk und Alf Leue, die Herausgeber des Gemeinschaftsromans, erläuterten in ihren Reden den Entstehungsprozess des Projekts. „Alte Dokumente sind wertvoll – und nicht so trocken, wie man meinen möchte“, so Koschyk und Leue. „Sie können, wie der Roman beweist, lehrreich und zugleich auch unterhaltsam sein.“

Von der Theorie in die Praxis: Katrin Burseg, Peter Prange und Oliver Pötzsch trugen im Anschluss jeweils eine kurze Passage aus ihren Romantexten bevor, bevor Dr. Stefan Lafaire, Vorstandsvorsitzender des Kölner Stadtarchivs, das Wort ergriff. Auch er bedankte sich für das Engagement der Autoren und wünschte dem Buch viele Käufer. „Jeder, der den Roman liest, wird mit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs und den Folgen konfrontiert. Wir haben hier noch sehr viele Jahre Arbeit vor uns und benötigen etwa 400 bis 500 Millionen Euro für die Restaurierung aller Dokumente und den Wiederaufbau des Kölner Stadtarchivs.“ Er schenkte den Autoren je eine Reproduktion der restaurierten Urkunde.

Zum Abschluss überreichten Heike Koschyk und Alf Leue der Stiftung Stadtgedächtnis zwölf von allen Autoren signierte Bücher. Sie sollen versteigert werden, um die Arbeit der Stiftung zu unterstützen.

Von links nach rechts: Dr. Stefan Lafaire, Tanja Schurkus, Jürgen Roters, Caren Benedikt, Katrin Burseg, Ulf Schiewe, Peter Prange, Marlene Klaus, Lena Falkenhagen, Heike Koschyk, Oliver Pötzsch, Alf Leue, Martina André, Titus Müller. Foto: Philipp Müller

 

Mehr: www.viertezeugin.de und www.stiftung-stadtgedaechtnis.de

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