Workshop von Autoren für Autoren

Welche Vergangenheit darf heute überhaupt ins Buch? Quo Vadis-Autoren bieten eine Positionsbestimmung des Historischen Romans.

Der Historische Roman hat in den vergangenen zehn Jahren einen Boom erlebt, viele Leser sind Fans des historischen Genres. Doch hält die Begeisterung an, oder ist der Höhepunkt bereits überschritten? Diese und andere Fragen versucht die Quo Vadis-Fachtagung zu beantworten, die vom 22. bis zum 23. April in der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel stattfindet. Die Dozenten und Dozentinnen des Workshops sind Mitglieder des Autorenkreises Quo Vadis, das Angebot richtet sich an Autorinnen und Autoren.

Aktuelle Tendenzen und Potenziale des Historischen Romans

Auf dem Programm steht unter anderem eine Analyse der aktuellen Verlagsprogramme sowie der Bestsellerlisten. Carlo Ferber, Christiane Lind und Alf Leue haben für das Thema „Von der Freiheit der Autorinnen und Autoren“ die Frühjahrsprogramme von 49 Groß- und Kleinverlagen untersucht, sie zeichnen das gegenwärtige Marktgeschehen nach. Konkrete Arbeit an Vergleichstexten bietet „Geschichten erzählen“. Marlene Klaus und Anna Jordan widmen sich den Gestaltungsmöglichkeiten und Grenzen historischen Erzählens. „Der Blick auf das Publikum“ ist das Thema von Heike Koschyk und Alf Leue. Sie beschäftigen sich mit Literaturplattformen im Netz und zeigen, wie man vom direkten Austausch mit den Lesern profitieren kann.

In „Markt und Recht“ spüren Sabine Klewe und Martin Conradt aktuellen Tendenzen im Verlagsrecht nach und fragen nach der beruflichen und wirtschaftlichen Situation von Autoren. Frederik Berger und Jörgen Bracker untersuchen anhand von Bestsellern, wie historische Fakten und spannendes Erzählen miteinander harmonieren. „Geschichte im Historischen Roman“, so ihr Thema, soll in einer Diskussion über die Potenziale und Grenzen der Darstellung von Geschichte in Historischen Romanen münden.

Mehr zum Thema: http://www.bundesakademie.de/li12.htm

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