Historica 2011 – Verleihung des Quo Vadis-Kurzgeschichtenpreises

Claudia Schmid gewinnt den Quo Vadis-Kurzgeschichtenpreis 2011

Marion Henneberg (l.) begrüßt die zahlreichen Besucher, die in die Stadthalle Singen kamen. Susanne Wahl (r.) Die Sängerin Jule Sonnenklang (hinten)

Alle zwei Jahre verleiht der Autorenkreis den Quo Vadis-Kurzgeschichtenpreis. 2011 war es wieder soweit. Doch anders als zuvor wurde der Preis dieses Mal in Zusammenarbeit mit dem Gemeiner Verlag ausgelobt. Die zehn besten Geschichten erwartete eine Veröffentlichung in der Anthologie „Drei Tagesritte vom Bodensee“, gleichzeitig Thema der Wettbewerbs. Die Quo Vadis Jury, bestehend aus Angeline Bauer, Caren Benedikt und Guido Dieckmann, wählte unter den Einsendungen die zehn besten Geschichten aus. Gestern nun wurden die drei Siegergeschichten in einem festlichen Galaabend prämiert. Die Sprecherinnen des Autorenkreises, Marion Henneberg und Susanne Wahl begrüßten die zahlreichen Besucher, die der Einladung in die Stadthalle Singen gefolgt waren und dankten zudem Barbara Grieshaber (Leiterin der Stadtbücherei Singen) für die Organsiation vor Ort.

Caren Benedikt (l.) führte als Moderatorin durch den Abend. Wolfgang Kramer, Kreisarchivar (r.)

Caren Benedikt trat als Laudatorin der Gewinner auf. Unterstützung erhielt sie von Kreisarchivar Wolfgang Kramer. Juliane Stadler belegte mit ihrer Geschichte „Der Zwölfte oder Der Sängerkrieger von Trossingen” den dritten Platz. Hans van Ooyen schaffte es mit seiner Geschichte „Der Dekadenring von Konstanz“ auf den zweiten Platz. Beide lasen eine kurze Passage aus ihrer jeweiligen Geschichte, die Wolfgang Kramer mit ein paar launigen Bemerkungen versah. Sein unterhaltsamer Vortrag über den Unterschied zwischen Historikern und historischen Romanautoren wurde mit großem Gelächter und Applaus aufgenommen.

Preisträgerin Claudia Schmid trägt mit schauspielerischem Talent ihre Siegergeschichte vor.

Den ersten Preis erhielt die Autorin Claudia Schmid für „Susannes Unbill“, einer amüsanten Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Claudia Schmid las ihre Siegergeschichte mit schauspielerischem Talent und sorgte mit ihrem bayrisch-schwäbischen Dialekt in der Interpretation der Protagonistin Susanne für großartige Unterhaltung.

Die glücklichen Gewinner des Abends - Herzlichen Glückwunsch!

Einen weiteren Höhepunkt des Abends stellte die Verleihung des Publikumspreises des Südkuriers für die beliebteste Geschichte der Anthologie dar. René Stein (in Vertretung für Verleger Armin Gmeiner) würdigte die Geschichte des Gewinners Marc Buhl. Barbara Grieshaber verkündete die Gewinner, die sich an der Aktion „Abstimmen und Gewinnen“ beteiligt hatten.

Die Sängerin Jule Sonnenklang bezauberte die Besucher mit ihrem atmosphärischen Gesang durch die Jahrhunderte. Sie begleitete sich dazu auf ihrer Nyckelharpa (Schlüsselgeige).

1. Preis: Claudia Schmid “Susannes Unbill”

2. Preis: Hans van Ooyen “Der Dekadenring von Konstanz”

3. Preis: Juliane Stadler „Der Zwölfte oder Der Sängerkrieger von Trossingen”

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger!

 

Fotos: Heike Koschyk Text: Alessa Schmelzer

About AlessaS

Alessa Schmelzer, geboren 1971 in Köln, studierte Alte und Neuere Geschichte, Klassische Archäologie, Germanistik und Philosophie. Als freie Museumspädagogin erstellt sie museumspädagogische Konzeptionen, v.a. für die archäologischen Museen des LWL. Bisher sind von der Autorin ein historisches Jugendbuch, wissenschaftliche Artikel und historische Kurzgeschichten erschienen. Die Autorin lebt in Münster. Im Forum ist sie Moderatorin für die Bereiche 'Quo Vadis Informationen' und 'Schreiben'.
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One Response to Historica 2011 – Verleihung des Quo Vadis-Kurzgeschichtenpreises

  1. ThomasJ says:

    Die Siegergeschichte war sehr amüsant und gut geschrieben. Mal was anderes. Es hat Spaß gemacht, dir zuzuhören, wenn mir auch nicht alle bayerischen Dialoge auf Anhieb verständlich waren, :-)

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