Autorenportrait: Heike Koschyk

„Des Schreibens größte Kunst: Mit Worten Melodien und Bilder zaubern, die den Leser in Herz und Seele berühren.“

Autorin Heike Koschyk

Im Jahr 2008 bat die Autorin höhere Mächte um ein Zeichen. „Ich stand damals vor der Entscheidung, mehr Zeit in die Naturheilpraxis oder ins Schreiben zu investieren.“ Bis dato hatte Heike Koschyk bereits ein Praxisbuch für Therapeuten und zwei Kriminalromane veröffentlicht. „So habe ich gen Himmel um einen kleinen Wink gebeten, ob meine berufliche Zukunft nicht doch im Schreiben liegt, denn das war mein größter Traum.“ Das Zeichen kam umgehend und in Form eines Preises: Heike Koschyk erhielt den Agatha-Christie-Krimipreis für ihren Kurzkrimi „Schachmatt“. Seitdem widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben -- mit Erfolg. Ihre Romanbiographie „Hildegard von Bingen. Ein Leben im Licht“ erscheint mittlerweile in vierter Auflage, begleitet von begeisternden Kritiken. Ein Glücksgriff, nicht nur für den renommierten Aufbau-Verlag, der einen Autor für das Hildegard-Projekt suchte. Die deutsche Mystikerin begleitet Heike Koschyk seit Kindertagen. „Meine Mutter ist eine große Anhängerin natürlicher Heilmethoden, unter anderem auch der Hildegard-Medizin“, so die Autorin. Noch während der Arbeit an der Biographie entsteht die Idee zu Koschyks erstem historischen Kriminalroman. „Bei der Recherche entdeckte ich Lücken in der Historie, die auch heute noch ungeklärt sind. Eine davon betrifft die „Lingua Ignota“, die Geheimsprache der Hildegard von Bingen, die von der Wissenschaft häufig als Wortübungsspiel abgetan wird.“ Womöglich zu Unrecht. Eine Entscheidung, die Koschyk ihrer Leserschaft überlässt. „Ich will eine Handlung skizzieren, die dem Leser nicht nur einen authentischen Hintergrund vermittelt, sondern auf unterhaltsame Weise zum Nachdenken anregt.“ Damit spielt die Autorin nicht zuletzt auf die in Deutschland übliche Unterscheidung U und E Literatur an. Ein historischer Roman schafft es gemeinhin nicht ins Feuilleton, es sei denn, es handelt sich um einen Roman von Umberto Eco, Carlos Luiz Zafón oder Daniel Kehlmann und Peter Prange. „Der immer wieder heftig aufbrandende Streit zwischen E und U ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum nicht andere nach ihrer Fasson leben und schreiben lassen? Jedes Buch“, so die Autorin, „das Leser mitreißt und begeistert, ist ein gutes Buch!“ Ein zutiefst amerikanischer Gedanke, der durchaus überzeugt.

In ihrem just erschienenen Roman „Die Alchemie der Nacht“ verdichtet Heike Koschyk erneut historische, mystische und medizinische Elemente zu einem packenden Kriminalroman. Ende des 18. Jahrhunderts kommt der junge Medizinstudent Christoph Wilhelm Hufeland einem Mysterium auf die Spur, das die Medizin revolutionieren könnte. Gemeinsam mit der ebenso schönen wie klugen Helene und Samuel Hahnemann, dem Erfinder der Homöopathie, macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit.

„Mein Ziel ist es, dem Leser ein einmaliges Kopfkino zu zaubern; der Handlung durch das Erzeugen von Bildern und Gefühlen eine Sogwirkung zu geben, die den Leser erst dann loslässt, wenn er das Buch am Ende wieder zuschlägt.“

Der Buchtrailer zur Neuerscheinung:

Heike Koschyk wurde 1967 in New York geboren. Sie leitete fünfzehn Jahre erfolgreich eine Textilagentur und arbeitete als Heilpraktikerin in ihrer eigenen Praxis. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Seit November 2010 ist Heike Koschyk Marketingleiterin des Autorenkreises Quo Vadis.

Aktuelle Veröffentlichung: „Die Alchemie der Nacht“, Verlag Rütten & Loening, ISBN: 978-3352008115

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Weitere Informationen erhalten Sie unter www.heike-koschyk.de . Einblicke aus dem Alltag einer Autorin gibt Heike Koschyk in ihrem Blog unter www.heike-koschyk/wordpress.de

Autorenfoto: © Christoph Siegert

Geschrieben von Alessa Schmelzer

About AlessaS

Alessa Schmelzer, geboren 1971 in Köln, studierte Alte und Neuere Geschichte, Klassische Archäologie, Germanistik und Philosophie. Als freie Museumspädagogin erstellt sie museumspädagogische Konzeptionen, v.a. für die archäologischen Museen des LWL. Bisher sind von der Autorin ein historisches Jugendbuch, wissenschaftliche Artikel und historische Kurzgeschichten erschienen. Die Autorin lebt in Münster. Im Forum ist sie Moderatorin für die Bereiche 'Quo Vadis Informationen' und 'Schreiben'.
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